M0 und die Kletterwand: E-H:Erd

20.Oktober, 2007

Aus den Gebieten um Tischaserbaidschan und Fensterittanien tauchen immer neue Lagerbestände vertriebener Truppen ein. Ächzend fassen die Metallkörbe der Anlage Spültab Bestand um Bestand. Braungebrannt durch die Hochsonne macht sich M0’s Einheit auf zu den Verbündeten. In den Lagern von M1 und M2 finden sich weitere Bestände an zu reinigenden und zu untersuchenden Indizien. Die Feindarmee hat ganze Arbeit geleistet. Arbeitsgerät und Material aus allen Teilen der Welt – sogar gestohlenes aus eigenen Beständen! Alles benutzt, verschlissen und liegen gelassen. Der Engpass in Fluromé stellt sich als Hinterhalt heraus. Der feige Feind verteilte Unrat auf den Versorgungswegen. Glassplitter zerstören Pneus, Papierberge drohen mit Erosion, Staubstürme verstopfen Vergaser, stören die Orientierung. Wettermacherei in den Händen Fluroméischer Sammler? M0 erstattet Bericht. Die Kartographisierung und Befahrbarmachung Fluromés birgt Beförderung. Als Chef der Aufklärung und Leiter eigener Abteilungen, kämpft sich M0 nach Spülistan zurück.
Ächzend, überladen, chaotisch bestückt, schieben sich die Metallkörbe der Anlage Spültab in Hochdruckposition. Das weiße Portal, plattenbauhoch und straßenbreit schließt sich krachend. Befehl: Auf Signal: Druck! darf (inzwischen Generalleutnant der Geheimpolizei und General im Feld) M0 selbst erteilen. Ein gutes Gefühl.
Noch vor der Abreise stellt sich heraus: Befehl nicht ausführbar, Versorgungsmangel verhindert Einsatz! Mit einer Spezialeinheit macht sich M0 auf ins Zentrallager. Später steht im Logbuch: Versorgungswege waren’s einst, jetzt sind es Trümmerfelder! Der Helmpropeller hilft ihm und seinen Männern schnell ins Lager zu gelangen. Unterhalb Spülistans finden sie das wertvolle Spezialsalz und die teuren Lösungen, ohne die der Einsatz fehlschlagen musste. Mit ein paar Tabs (Sonderbezeichnung für einen ätzenden Block aus vielen Mineralien) finden sie zurück ins Speziallabor. Endlich kann die Anlage in Betrieb genommen, das geborgene Material gereinigt und untersucht werden. Das Rauschen, Klappern und Brummen der Anlage ist bis in die geheimen Presshallen zu hören. Hier beginnt der nächste Einsatz.
M0 muss sich teilen. Zu viele Aufgaben. Während die Verbände M0-a und M0-b das Gebiet um Spülistan mit neuester Technik räumen, die metallenen Rippen polieren und Spülistans Kanalisation gangbar machen, startet M0 einen Überraschungsangriff.
Die heißen Rondelle in E-H:Erd sind durch Luftangriffe völlig zerstört. Neuer Auftrag: Gangbarmachung, Wiederinbetriebnahme, Reinigung. Hartnäckige Gegenwehr. Riesige, mit Metallfransen versehene Bürsten schaben über die metallene Gangway. Pressluftbetriebene Metallstäbe kratzen Krusten aus Fugen, Gängen und Rillen. Bald unterscheiden sich die Rondelle farblich von den Edelstahlflächen, die zum Sieg so wichtig sind! Hartnäckige Zerstörungen der sensiblen Technik müssen mit chemischen Hilfsmitteln bearbeitet werden. M0, weil das Speziallager bereits entdeckt und gesichert, lässt sich milchartige Lösungen, mehr Metallbürstenräumgerät und zusätzliche Männer senden. Nach Wochen der Räumung und Organisation steht Heimurlaub an.

(Fortsetzung folgt)